Form & Gestalt

Kunststoffgerechtes Design und Konstruktion – wichtige Grundlage für den Produkterfolg

Um erfolgreiche Kunststoffprodukte realisieren zu können, bedarf es einer ausgeklügelten Konstruktion – einem gelungenen Design. Dieses muss dem Werkstoff Kunststoff und den geforderten Randbedingungen sowie dem vorgesehenen Fertigungsprozess gleichermaßen bestmöglich entsprechen.
Hier können wir Sie unterstützen.

Designcheck
Wir unterziehen Ihre Konstruktion einer Überprüfung, ob sie kunststoffgerecht ist und geben Ihnen Hilfestellung bei notwendigen Korrekturen. Hier entdecken wir vermeidbare Fehlerquellen.
Spritzgusssimulation
Hier verifizieren wir auf Herz und Nieren, wie sich Ihr Produkt im Fertigungsprozess verhält. Prozessfähigkeit, Maßstabilität, Verzug, Bindenähte, Lufteinschlüsse, Lunkerbildung sind nur eine Auswahl an Überprüfungskriterien, die über Erfolg oder Mißerfolg Ihres Produkts entscheiden.
Festigkeitsberechnung
Kunststoffe sind Werkstoffe, die abhängig von Temperatur, Dauer, Dynamik und Umgebungsmedien auf Belastungen völlig unterschiedlich reagieren. Wir haben uns darauf spezialisiert, dieses komplexe Werkststoffverhalten zu berechnen.
Gekoppelte Simulation
Eine Spezialität stellt die gekoppelte Berechnung der Festigkeit mit der Prozesssimulation dar, die das Kunststoffmaterial mit Eigenspannungen und Faserorientierungen in seinem Festigkeitsverhalten erheblich verändert.

Werkstoffauswahl & Anforderungsliste

Kunststoffe sind auf Anforderungen maßgeschneidert – die richtige Wahl ist entscheidend

Kunststoffe sind universelle Werkstoffe nach Maß. Dementsprechend ist die Auswahl schier grenzenlos – und damit unübersichtlich.
Im Klartext bedeutet das für Sie: anhand der gestellten Anfoderungen an das zu entwerfende Kunststoffteil muss der passende Werkstoff gefunden werden. Wird dies beherzigt, so ist der spätere Proukterfolg in greifbarer Nähe.

Erarbeiten einer lückenlosen Anforderungsliste
Eben weil Kunststoffe in großer Breite eingesetzt werden können, kommt der Berücksichtigung aller unmittelbaren Randbedingungen größte Bedeutung zu. Aber auch die Frage, wie der Werkstoff am Ende des Produktlebens noch einmal für Sie wertschöpfend arbeiten kann, muss bereits hier beantwortet werden.
Denken Sie daran: auch die Ressource Kunststoff ist begrenzt und muss deshalb höchst effzient – das bedeutet maximaler Ausnutzung der Leistungsfähigkeit bei minimalem Werkstoffverwendung – eingesetzt werden.
Materialauswahl
Hier werden drei bis fünf Kunststoffe in die eingegrenzte Wahl einbezogen. Diese werden dann nochmals auf Leistung, Wirtschaftlichkeit, Verfügbarkeit, vorhandenem Informationsgehalt, Wiederverwertbarkeit, Nachhaltigkeit, LoPIE usw. überprüft. Schließlich bleiben zwei Kunststoffe zur Endauswahl übrig.
Finale Überlegungen können jetzt sein:
Welchen Product Impact auf unsere Umwelt erzeugt der jeweilige Werkstoff?
Welche Werkstoffauswahl ist die verantwortungsvollere?
Umfangreiche Werkstoffdatenbanken
Wir setzen mehrere Datenbanken ein um die umfassendste Informationstiefe und Verifikation bereitstellen zu können. So können wir zu mehreren tausend "klassischen" Kunststoffen und einigen hundert "alternativen" Kunststoffen Daten zu Prozessverhalten, mechanischen, chemischen, thermoynamischen u.a. abrufen.
Materialmessung
Wollen Sie einen Werkstoff einsetzen, über den keine verwertbaren Engineeringinformationen vorliegen, so sorgen wir für die passende Materialmessung, die Sie brauchen. Sie erhalten von uns auf Basis unserer langjährigen Erfahrung und umfangreichen Werkstoffexpertise das für Sie passende Paket an Messungen und die Abwicklung über das am besten dafür geeignete Materiallabor – und das weltweit!
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Produkt- & Werkstofflebenszyklus

Produkte werden weiter gedacht als bisher – Lösungen für ein Produktleben jetzt und danach

Vielfältiger Werkstoff, universeller Einsatz, begehrte wie begrenzte Ressource, umweltbelastender Faktor – für diese wiedersprüchlichen Attribute steht Kunststoff. Eine Kernaufgabe der Produktentwicklung wird sein, wesentlich intelligentere und nachhaltigere Kunststoffteile hervorzubringen als bisher. So schaffen wir einerseits lange spürbare Verbesserungen und zum anderen Möglichkeiten zur erneuten Wertschöpfung des Werkstoffs, bei gleichzeitig verantwortungsvollerem Handeln gegenüber nachfolgenden Generationen.

Produktcheck
Kann ihr Produkt leichter werden? Kann weniger Material verwendet werden? Wie können Sie die Dauerhaftigkeit steigern? Lassen sich alternative Kunststoffe einsetzen? Können Sie Ihrem Produkt dadurch ein besseres Image verleihen? Dies ist nur ein Auszug aus den Fragen, die wir stellen, wenn wir Ihr Produkt bei uns auf den Produktcheck kommt.
Wiederverwertungsstrategien
Gibt es durchdachte Wiederverwertungs- bzw. Entsorgungskonzepte? Kann Ihr Produkt sortenrein und einfach demontiert werden? Wie lässt sich daraus wieder ein hochwertiges Produkt entwickeln? Was spart dies langfristig an Kosten? Diese Fragen stehen bei unseren Überlegungen hinsichtlich Wiederverwertung im Vordergrund. Überlegen Sie doch mit!

Betrachtung der Prozesskette

Von den ersten Entwürfen bis zum fertigen Produkt hin zur Wiederverwertung – ein weiter Weg mit vielen ungenutzten Potenzialen

Die kunststofftechnische Prozesskette ist besonders stark diversifiziert. Hier wechseln die beteiligten Personen aus Design, Engineering, Handwerk und Produktion genauso wie die eingesetzten Hilfsmittel und auch die Werkstoffe von Metall (Beispiel Spritzgusswerkzeug) zu Polymeren (3D-Druck, Spritzguss, Extrusion, Blasformen, etc.). Diese Wechsel passieren im besten Fall innerhalb eines Unternehmens. In der Regel erfolgen diese aber mannigfaltig zwischen einzelnen Firmen mit jeweils unterschiedlichen Wertschöpfungszielen. Damit ein Kunststoffprodukt überhaupt gelingen kann ist demzufolge eine stringente Einhaltung der Prozesskette grundlegend.

Prozesskettencheck
Von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt – wir analysieren die Durchgängigkeit Ihrer Prozesskette. Wo Wissens- un Leistungslücken sind schließen wir diese mit unserer Expertise.
Brückenschlag
Einzelne Unternehmen oder auch einzelne Abteilungen agieren im Entstehungsprozess oft als Solisten, was zu Informationsverlusten führt. Wir sorgen für einen "Brückenschlag" zwischen den Fachinseln und führen so die Prozessbeteiligten zu einer optimalen Verzahnung durch gegenseitiges Verständnis des jeweiligen Tuns.

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Kommunikation & Innovation

Raum für Innovation schaffen und interdisziplinäre Kommunikationsfähigkeit fördern.

Innovative Produktentwicklung heißt heute, in ständigem Austausch zu sein – mit anderen Abteilungen, anderen Unternehmen, anderen Ländern und Kulturen. Um diese Herausforderungen gut bewältigen zu können, brauchen die Beteiligten besondere Fähigkeiten. Diese zu fördern, ist unser Anliegen.

Interdisziplinäre Kommunikation
Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen oder Partnerunternehmen kann sich kompliziert gestalten – diese Reibungsverluste können effizient vermieden werden.
Wir vermitteln die Grundlagen mediativer Kommunikation und machen Stolperfallen sichtbar. Ein Gefühl für gute Kommunikation zu entwickeln und deren Regeln zu befolgen, führt automatisch zu einem besseren Miteinander und einer produktiveren Atmosphäre.
Ideen- und Innovationsworkshops
Man geht heute davon aus, dass das Zeitalter der Einzelgenies vorbei ist. Innovative Ideen entstehen am Besten mit mehreren Menschen zusammen. Je heterogener die Arbeitsgruppen sind, umso besser.
Mit Methoden aus dem Design Thinking und der Kreativitätsforschung leiten wir Teams in die Ideenfindung und durch den gesamten Innovationsprozess. In einer lockeren Atmosphäre können in sehr kurzer Zeit überraschende Dinge passieren.
Probieren Sie’s aus!
Prozess-Moderation
Manchmal geht bei einem Projekt etwas schief und keiner weiß so recht woran es liegt? Oft folgen dann gegenseitige Schuldzuweisungen – leider kein besonders hilfreicher Weg ein Problem zu lösen.
Wir moderieren Ihre Prozessgespräche, um Standpunkte zu klären, Konflikte beizulegen und so wieder eine lösungsorientierte Arbeit möglich zu machen.

Kunststofftechnische Fortbildungen

Die richtigen Dinge tun und die Dinge richtig tun – und das zur richtigen Zeit

In stark gesplitteten Prozessen und Projekten wie sie heute üblich sind, ist es nahezu unmöglich, jede Aufgabe selbst mit dem notwendigen Wissen anzupacken. Dies ist wie im Blindflug zu navigieren. Und das geht selten gut. Da ist es doch beruhigend, wenn man einen ortskundigen Lotsen an seiner Seite weiß. Das sind wir.
Wie können wir Ihnen helfen?

Schulungen, Workshops, Seminare
für Werkstoffverantwortliche, Konstrukteure, Ingenieure, Entwicklungs- und Qualitätsverantwortliche, Projektingenieure und Entscheider - hier lernen Sie das A und O des Kunststoffs.
Know-how Aufbaukonzept
Nur einzelne Schulungen anzubieten ergibt noch kein schlüssiges Ganzes. Deshalb bieten wir an, zusammen mit Ihnen ein Know-how Aufbaukonzept zu erarbeiten, welches Ihre Mitarbeiter und fachabteilungen allesamt auf ein schlagkräftiges Niveau bringt.
1:1 Coaching
darunter verstehen wir unsere Betreuung nach gründlichem Know-how Aufbau. Für akute Fragen, die zügig während der Entwicklung beantwortet werden müssen, stehen wir Ihnen sogar innerhalb Minuten mit Rat und Tat zur Seite.